Hallo~
Die letzten Sonnenstrahlen dringen durch die hohen, gewölbten Altbaufenster, fallen auf die vollgeschriebenen Tagebuchseiten. Es ist erstaunlich, wie schnell Zeit vergeht und was alles passieren kann:
Als ich die ersten Zeilen zu dieser Website schrieb, war ich in der Oberstufe, mein schlimmstes Schreckgespenst war die Facharbeit und mein Abitur nur ein ferner Schatten. Meine größten Ärgernisse waren lästige Schulaufgaben sowie die beinahe ständige "Nerverei" meiner Eltern; Themen wie Lebensmittelpreise und meine Seltsamkeiten trieben mich in den Wahnsinn.
Natürlich war ich gedanklich bei der Zukunft, sah mich meditierend in einer Wohnung nah beim Studienort in Ruhe Fantasien nachhängen um dann die Eltern zum Mittagessen zu besuchen, welche praktischerweise in der Nähe wohnten. In meinen Gedanken sah ich eine glänzende Zukunft und das schöne Studentenleben mit Freiheiten könnte nicht früh genug kommen, immerhin war ich in der Zwölften und fast fertig. Verblendet könnte man meine Sicht schon beschreiben, doch das waren wir alle.
Ich war mir sicher, in dieser Stadt mein letztes Weihnachten, Ostern und und und zu feiern. Das Schuljahr endete schneller als ich es realisierte, eventuell lag es auch daran, dass ich den letzten Monat kaum anwesend war und Salzwasserdampf inhalierend wartete, um Besserung meines Reizhustens.
Das Abitur war...unkompliziert. Dies sage ich nicht in dem Sinne, dass es simpel war und ich ohne Anstrengungen es schaffte, Nein, bloß nicht. Ich habe mich auf der anderen Seite aber auch nicht kaputt gelernt und alles erdenkliche gegeben.
Der Zufall war auf meiner Seite, nichtnur, dass meine Wunschkombination aus: Deutsch Geschichte, Chemie, Latein und Einbringung meiner Facharbeit akzeptiert wurde, auch hatte ich meine Prüfungen in langen Perioden voneinander gestaffelt. Zeit war vorhanden.
Sagen wir es so: Die Arbeit der letzten Jahre machten sich bezahlt. Lerntechnisch verbrachte ich den großteil der Zeit damit, mir Dokumentationen über das Altertum und Hitler(Ein Abitur ohne Hitler ist skandalös) anzukucken; sowie Zusammenfassungen zu lesen.
Ruhe ist im Endeffekt einfach alles. (Auch wenn bei Chemie letztere mir drohte zu entfliehen)
Zusammen mit dem Zufall und einem Sinn für Dramatik. Ja richtig, Dramatik. Bei den Mündlichen Prüfungen voller Begeisterung über die Philosophischen Grundgedanken sprechen und schnippisch über Sokrates spiel mit den Obrigkeiten scherzen.
Man könnte denken: Abitur erfolgreich, Leben perfekt? Dachte ich, doch oh, wie falsch ich war:
Glaubt mir, nach dem Schulabschluss geht es bergab.
Nun steht man da und soll seine mögliche Zukunft wählen. Aber bitte weise! Nicht vergessen, alles kostet Geld; Fehlentscheidungen am meisten.
Ich wollte irgendwas im Bereich Umweltschutz studieren, etwas, womit man etwas verändern konnte. Wobei, vielleicht war das nicht das Richtige: Ich muss an meine Zukunft denken. Also Pharmazie eventuell? Die großen Firmen hätten sicher immer Bedarf, doch will ich das? Hm.
Zurück zum Anfang: Der Studienort sollte möglichst nah an meinem Wohnort liegen. Sachen wie Ozeanforschung oder Wasserwissenschaft fallen damit weg. Was noch? Nun meine Studiendauer sollte kurz sein, damit ist Pharmazie raus. Des Weiteren kann ich auf Mathe und Physik verzichten: Biochemie darf also auch gehen... und so weiter...
Am Ende war die Liste leer. An jedem Studiengang störte mich etwas, nun mich stören viele Dinge in der Welt aber es war doch jedes Mal genug um mich nicht anzumelden.
Seht es so: Auch wenn alle sagen: Probier es aus, wenn nicht, dann nicht. Das alles (Studium, Wohnung, Leben) kostet Geld, viel. Auch will man seine Zeit gut nutzen und sich selbst nicht unglücklich machen.
Am Ende bewarb ich mich auf einen recht spezifischen Studiengang, welcher niemanden was sagt. Richtig gelesen: Einen Studiengang an einer Universität. Während andere so viele Bewerbungen wie möglich verschickten hat Salka einfach auf Risiko gesetzt. Bevor überhaupt die Zusage kam fand ich eine ansprechende Wohnung und unterschrieb meinen ersten Mietvertrag. Nungut, unschlau auf den ersten Blick, im Hinblick auf die Wohnungssituation wieder rum nicht.
Meine erwartete Zusage flatterte bald in meinen virtuellen Briefkasten. An diesem Punkt schien das Leben perfekt und die Bezeichnung "Studentin" war noch ungewohnt aber doch recht genehm.
Je mehr die Zeit voran Schritt und ich mich gewöhnen konnte an die neue Situation umso mehr begann ich meinen Studiengang zu lieben, meldete mich sogar bei den Vorkursen an um bestens vorbereitet zu sein.
Der Fall war tief und plötzlich, anders als ich, hatten meine Eltern mäßig Erfolg ihr Leben zu meinem Studienort zu verlagern. Die Erkenntnis allein in einer fremden Stadt zu sein ließ mich sämtliche Entscheidungen hinterfragen. Ich hätte damit rechnen können. Im Normalfalle hätte ich das Risiko mit einbezogen, doch meine Träumereien sind dem wohl im Weg gewesen.
Die Schuld, Einsamkeit und Verfremdung waren neben der Begeisterung von der Universität bei den Vorkursen meine ständigen Begleiter. Der Umzug verlief daher auch mehr unter Führung meiner Eltern, ach was schreibe ich, komplett. (Ich habe keine wirkliche Idee was in den Taschen und Kisten drin ist)
Nun sind wir hier, ausgelassen habe ich sämtliche persönliche Skandale, Streitereien, Ärgernisse mit Firmen/der Erwachsenenwelt/Allem sowie Haustiere (Ich vermisse mein Aquarium immer noch aufs schmerzlichste)...
Wie soll es weitergehen? Simpel, momentan sehe ich meinem Studienbeginn entgegen, der Rest wird sich mit etwas Ruhe und vielen Teetassen legen. Natürlich hat mein "kleines" Projekt mit Meerjungfrauen in keinster Weise ein Ende gefunden.
Mittlerweile, glaube ich, schätze ich das häusliche Leben im Elternhaus bedeutend mehr, vielleicht weil der Gedanke in mein Apartment einzukehren schlimmer ist als jeder Horrorfilm. Ich versuche es mir abzugewöhnen an dem Essen herum zu meckern alias alle mit meiner "komischen" (Meer)-Diät zu nerven und bemühe mich zu mindestens im Elternhaus mich zurück zu nehmen. Der dahinterliegende Gedanke ist, möglichst viel Zeit gemeinsam zu vebringen bevor ich in meine kalte Studienstadt einkehre, dort kann ich, während ich mein zuhause mit blutendem Herz vermisse, in aller Ruhe mich neben dem Studium mit Meerjungfrauen befassen.
Eins ist sicher: Ihr hört von mir noch einiges!
Blessed Be~
~Salka
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Donnerstag, 10. Oktober 2019
Mittwoch, 30. Januar 2019
Diary ~ Mehr Erfahrungen zum Shifting
Hallo~
Salka ist noch unter den Lebenden, noch nicht in den naheliegenden Teich gesprungen oder anderweitig in Konflikte geraten.
Das letzte Schuljahr ist verdammt kurz und irgendwie versuchen die Psychopathen von Lehrer alle Abiturfertig zu schlagen, die Arbeiten stapeln sich und der Gedanke an die Projekte die ich abgeben muss, lässt mich den Sprung in den See doch in Erwägung ziehen.
Da der Blog ums Shifting geht, hatte ich wenig zu schreiben. Es ist nicht so, dass ich 24/7 arbeite, jedoch umfassen die nicht schulischen Aufgaben Sachen wie: Bücher lesen für den Literaturzirkel, Violine spielen für meine Stunden oder schlafen.
Habe ich geshiftet und meditiert? Nein - kaum.
Mentale Sachen und Gewohnheiten bleiben aber aktiv meditiert , recherchiert und an meinem Lifestyle gearbeitet mied ich.
Die Sache ist: Entweder ganz oder gar nicht. Mit der Zeit, weiß ich recht gut, wenn man es einfach lassen sollte. Inkonsequenz? Vielleicht.
Ich muss weiter ausholen: Mit dem ganzen Meerjungfrauen Zeug hab ich in der Unterstufe begonnen, also in eigener Regie ohne Anleitungen et cetera. Auch wenn ich bereits damals meckerte, Schule wäre blöd, war ich einfach nur dumm und nicht in der Lage meine Sachen ordentlich zu machen. Meistens ließ ich es darauf ankommen, wie gut mein Gedächtnis mitmachte. Auch hatte ich keine Zusatzstunden und ehm..Freunde? Mit anderen Worten: Genug Zeit um mich 16/7 dem Ganzen zu widmen. Habe ich jemals erwähnt, dass man Zeit brauch?
Diese Zeit habe ich nicht, ein Großteil meines Lebens ist auf das Minimum beschränkt und wenn ich weiter so wenig schlafe, sollte ich mir Gedanken machen.
Jedoch wird es besser. Nachdem ich die ersten Wochen mich zu 150 Prozent auf die Schule konzentrierte, komme ich zu Ruhe. Das Mental Shifting kommt langsam stärker durch und ich kann es zulassen. Wichtig ist, dass man wieder anfängt. Man sollte sich nicht das Leben versauen.
Denn zumindestens bei mir, kann es vorkommen, dass wenn ich in solchen Phasen wie oben Shifte, ich gar nichts mache. Ich flüchte mich darin und genau deswegen, ist es okay manchmal eine Pause zu machen, vor Allem wenn vieles auf dem Spiel steht.
Außerdem müssen wir doch alle unser Geheimnis waren~
Blessed be and happy Shifting!
~Salka
Salka ist noch unter den Lebenden, noch nicht in den naheliegenden Teich gesprungen oder anderweitig in Konflikte geraten.
Das letzte Schuljahr ist verdammt kurz und irgendwie versuchen die Psychopathen von Lehrer alle Abiturfertig zu schlagen, die Arbeiten stapeln sich und der Gedanke an die Projekte die ich abgeben muss, lässt mich den Sprung in den See doch in Erwägung ziehen.
Da der Blog ums Shifting geht, hatte ich wenig zu schreiben. Es ist nicht so, dass ich 24/7 arbeite, jedoch umfassen die nicht schulischen Aufgaben Sachen wie: Bücher lesen für den Literaturzirkel, Violine spielen für meine Stunden oder schlafen.
Habe ich geshiftet und meditiert? Nein - kaum.
Mentale Sachen und Gewohnheiten bleiben aber aktiv meditiert , recherchiert und an meinem Lifestyle gearbeitet mied ich.
Die Sache ist: Entweder ganz oder gar nicht. Mit der Zeit, weiß ich recht gut, wenn man es einfach lassen sollte. Inkonsequenz? Vielleicht.
Ich muss weiter ausholen: Mit dem ganzen Meerjungfrauen Zeug hab ich in der Unterstufe begonnen, also in eigener Regie ohne Anleitungen et cetera. Auch wenn ich bereits damals meckerte, Schule wäre blöd, war ich einfach nur dumm und nicht in der Lage meine Sachen ordentlich zu machen. Meistens ließ ich es darauf ankommen, wie gut mein Gedächtnis mitmachte. Auch hatte ich keine Zusatzstunden und ehm..Freunde? Mit anderen Worten: Genug Zeit um mich 16/7 dem Ganzen zu widmen. Habe ich jemals erwähnt, dass man Zeit brauch?
Diese Zeit habe ich nicht, ein Großteil meines Lebens ist auf das Minimum beschränkt und wenn ich weiter so wenig schlafe, sollte ich mir Gedanken machen.
Jedoch wird es besser. Nachdem ich die ersten Wochen mich zu 150 Prozent auf die Schule konzentrierte, komme ich zu Ruhe. Das Mental Shifting kommt langsam stärker durch und ich kann es zulassen. Wichtig ist, dass man wieder anfängt. Man sollte sich nicht das Leben versauen.
Denn zumindestens bei mir, kann es vorkommen, dass wenn ich in solchen Phasen wie oben Shifte, ich gar nichts mache. Ich flüchte mich darin und genau deswegen, ist es okay manchmal eine Pause zu machen, vor Allem wenn vieles auf dem Spiel steht.
Außerdem müssen wir doch alle unser Geheimnis waren~
Blessed be and happy Shifting!
~Salka
Sonntag, 6. Januar 2019
Diary ~ Storytime + Erfahrungen Shifting
Ich erwähnte in meinen Planungen/Zielen 2019, dass ich gerne öfter Schwimmen gehen würde, praktischerweise ist mein letzter Sportkurs schwimmen. Womit also mein letzter Schulanfang irgendwie auch was positives hat.
In dem Sinne schätze ich es sehr, wie meine Stunden liegen, jeden Montag 7/8 Schwimmen und dann ohne Stress nachhause um ein Vollbad zu nehmen, nachdem ich mir das Chlor vom Körper schrubbte ist ein guter Deal. Je mehr ich nachdenke, umso mehr sollte ich dieses Halbjahr Montag zum Meerjungfrauen Tag erklären für mich,
Man könnte annehmen ich wäre gut in Schwimmen, in Anbetracht der Seite über Meerjungfrauen die ich verwalte und mein allgemeines Interesse gegenüber Wasserlebensformen. Zu meiner Schande ist wohl mittlerweile das Gegenteil der Fall, großteils selbst verschuldet. Ich glaube, ich war etwa 12 oder so und habe in meinem damaligen sehr überzeugendem Rollenspiel in H2O Manier meine Ärztin gebeten mich krank zu schreiben von den Schwimmkursen. (Die Serie war rückblickend ein schlechter Einfluss).
Dabei wollte klein Salka eigentlich schwimmen aber irgendwie gingen da wohl ein paar Fantasien mit ihr durch. Als ich mit 14-15 erwachsener wurde (als ob *bitteres lachen*) hab ich trotz wiederkehrendem Interesse, speziell im Shiftingbereich, das Wasser gemiedet. Der Grund war idiotisch: Ich war damals sehr unzufrieden mit meinem Aussehen und dachte, dank gewisser Shifting Seiten, ich müsse erstmal das äußere einer Meerjungfrau haben um "dazuzugehören".
Leider ist dies auch heute beim Mermaiding ein Vorurteil und oft etwas was Interessenten abschreckt.
Und als ich diese Phase irgendwann überwunden hatte und erwägte mich einem Schwimmverein anzuschließen, machten mir erst meine Gesundheit, dann die höheren Klassen großteils einen Strich durch die Rechnung. Die Moral von der Geschichte: Nutzt die freie Zeit in den Unteren Klassen.
Nun sind wir also hier: Ein Teil von mir träumt wie ein Delfin ins Wasser zu gleiten und dank zehntausendfacher Visualisierung und Meditation ohne Probleme alles zu schaffen, während der rationale Teil meines Verstandes sich zwar auch freut aber am Ende weiß, wie es sein wird.
Wobei...ich gehe seit mehreren Jahren Laufen um mich notgedrungen Fit zu halten, eine gewisse Muskulatur sollte da sein, dementsprechend untergehen werde ich kaum.
Wir werden wohl spätestens morgen sehen, wie ich mich geschlagen habe.
Interessant ist, dass meine sogut wie fertig gepackte Tasche immer
Wobei...ich gehe seit mehreren Jahren Laufen um mich notgedrungen Fit zu halten, eine gewisse Muskulatur sollte da sein, dementsprechend untergehen werde ich kaum.
Wir werden wohl spätestens morgen sehen, wie ich mich geschlagen habe.
Interessant ist, dass meine sogut wie fertig gepackte Tasche immer
Das gute alte Teil hat schon einiges mitmachen müssen, erwähnenswert war wohl das Schwimmen mit Freunden in einem Fluss entgegen aller Vernunft und Sicherheitsbedenken. Darum schrieb ich oben großteils, ich weiß aus der Gewissheit heraus, das es immer irgendwie verrückt wird, wenn ich schwimmen gehe, ich kann es kaum abwarten~
Blessed Be and Happy Shifting !
Blessed Be and Happy Shifting !
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